Wie der weite Raum

Ausrichtung

Lebendiger Buddhadharma

Wir praktizieren den Buddhadharma in authentischer Übertragung, ausgehend von den Originalschriften und in einer Form, die für uns im Westen angemessen ist. Schwerpunkt ist die Essenz der Praxis, kulturelle Prägung verschiedener Traditionen steht nicht im Vordergrund. Uns liegt an einer direkten und schlichten Übertragung der Lehrinhalte und Praxismethoden, so dass der Dharma nicht nur für die Meditation "auf dem Kissen" und zur Praxis "im Tempelraum" geeignet ist, sondern auch in das tägliche Leben integriert werden kann.

Studium und Praxis stützen sich auf die Lehrreden des Buddha, wie sie im Palikanon überliefert und in unsere Sprache übersetzt sind, sowie auf Mahayana-Schriften wie die Prajnaparamita-Sutren und Texte aus dem Chan bzw. Zen, Mahamudra und Dzogchen.

Schwerpunkt ist der vom Buddha überlieferte direkte Weg, durch den er selbst Befreiung/ Erleuchtung erlangt hat. Entsprechend ist die Praxis von Samatha (Gemütsruhe), Vipassana (Einsichts-Meditation), Anapanasati (Achtsamkeit auf den Atem) und Satipatthana (die vier Grundlagen der Achtsamkeit) ausgerichtet auf die Praxis der Jhanas (Dhyanas) und die Loslösung von Samsara. Zusätzliche Methoden des Geistes- und Gewahrseins-Trainings aus dem Mahayana, Mahamudra und Dzogchen unterstützen vor allem die Entwicklung von Sicht und Verhaltensweisen, die in der Aktivität des Alltags hilfreich sind. Eine vorwiegend stille, innere Form der Vajrayana-Praxis, einschließlich dem traditionellen buddhistischen Energie-Yoga und der Heilmeditation, wirkt als Prozess der Transformation und des Loslassens durch Auflösung der falschen Identifikation, welche die Ursache für alles Leiden ist.

So praktizieren wir die "Einheit der Drei Yanas" als Weg der Transformation und Befreiung zur persönlichen Weiterentwicklung, zur Öffnung der altruistischen Geisteshaltung und in Anwendung zum Wohl der Lebewesen.

 

Schwerpunkte unserer regulären Praxis im Dharma-Tor Zentrum

Samatha / Vipassana, Jhana (pali) bzw. Dhyana (sanskrit) und Mahamudra; Avalokiteshva und andere Yidams als Mittel der Transformation zur Erweckung der erleuchteten Qualitäten; Amitayus zur Reinigung und Stabilisierung der Elemente und als Langlebenspraxis; Amitabha zur Vorbereitung auf den Tod.

Ergänzend: Buddhistischer Yoga, Heilende Aspekte, Alltag und Spiritualität verbinden

 

Zu vertiefender Praxis siehe unter "Studium"

 

Ringu Tulku Rinpoche

Präsident der Bodhicharya-Zentren

Bodhiviriya

Mitwirkender in der spirituellen Leitung

Ani Karma Tsultrim

Spirituelle Leitung

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Die Lehre des Buddha ist ein kostbarer Schatz, durch den wir frei werden vom Leiden und zum letztendlichen Glück finden können

Hintergründe zum Dharma-Tor und seiner Ausrichtung:

www.dharmawolke.com/blog/

Integration des Buddhadharma im Westen:

www.dharmawolke.com

Die Praktizierenden im Dharma-Tor werden von der buddhistischen Nonne Ani Karma Tsultrim angeleitet und betreut. Sie lebt seit 25 Jahren in Zurückgezogenheit und hat Inhalte und Praxismethoden aller drei Yanas mit Dharmalehrern und Meistern des frühen Buddhadharma bzw. des Theravada, Zen, Chan und Vajrayana studiert und praktiziert. Einer ihrer wichtigsten Lehrer und Meister ist Ringu Tulku Rinpoche, der ihr seit vielen Jahren Anleitungen und Übertragungen aus der Kagyu- und Nyingma-Praxislinie gibt.
Seit März 2016 wirkt Bodhiviriya (Thomas Voss) in unserem Zentrum als initiierter Dharmalehrer aktiv mit. Er ist seit vielen Jahren Teilnehmer am mehrjährigen Studien-Retreat und an vertiefender Praxis aller drei Hauptrichtungen des Buddhismus unter der Leitung von Ani Karma Tsultrim. Durch seine Ausbildung zum zertifizierten MBSR-Lehrer mit beruflichen und für die Praxis relevanten Erfahrungen in diversen sozialen Bereichen und Projekten ist er für diese Aufgabe im Dharma-Tor prädestiniert.