Worte des Buddha

24.07.2020

Lass los was vor dir ist, lass los was schon vergangen ist und lass los von dem dazwischen. Mit einem Herzen, das sich nirgendwo festhält, kommst du im Bereich jenseits allen Leidens an. (Dha. Vers 348)

Lebe Dein Leben im Einklang mit dem Weg - vermeide ein Leben voller Ablenkungen. Ein gut gelebtes Leben führt zu Zufriedenheit sowohl im Jetzt, als auch in der Zukunft. (Dha. Vers 169)

Jene, die streitsüchtig sind, haben vergessen, dass wir alle sterben werden. Für den Weisen, der diese Tatsache bedenkt, gibt es kein Streiten. (Dha. Vers 6)

Sich selbst zu besiegen ist in der Tat besser, als andere zu besiegen. Kein Deva, nicht Mara noch Brahma können den Sieg zunichte machen, den einer errungen hat, der sich selbst besiegte und Selbstbeherrschung praktiziert. (Dha. Verse 104/105)

Verse aus dem Dhammapada 

 

Das Metta Sutta - das hohe Lied der Liebenden Güte

Dies soll verwirklichen, wer Erlösung sucht und Frieden erlangen möchte: Er sei aufrichtig und bescheiden, offen und sanft in der Rede, ohne Stolz, nicht eitel, ohne Habsucht, ungeschäftig und genügsam; friedvoll, ruhig, unaufdringlich und nicht fordernd. Er tue nichts, das den Weisen missfallen könnte. Aus tiefstem Herzen spricht er folgende Worte: Mögen alle Wesen glücklich und geborgen sein, alle mögen sie voll Frieden sein. Alles, was da atmet, was da lebt, ob schwach, ob stark, beweglich oder festgewachsen auch, ob groß, ob klein, ob mittel, schmächtig oder stark gebaut, ob sichtbar oder unsichtbar in nah und fern, geboren und noch nicht geboren: Mögen alle Wesen glücklich und zufrieden sein. Alle mögen frei sein von Verachtung, Verleumdung, Hass und Neid. Möge keines den anderen je Schmerz und Leid zufügen. Mögen sie stets von Gleichmut und freundlicher Gesinnung erfüllt sein. Wie eine Mutter schützt ihr einzig' Kind mit ihrem Leben, so sei ein jedes Wesen voller grenzenloser Güte. Nach oben, unten und in jeder Richtung entfalte diese Liebe sich im ganzen Universum und tilge jede Gegnerschaft und Feindschaft. Ob im Gehen, Stehen, Sitzen oder Liegen, stets mögen alle Wesen darin achtsam sein. Brahmisch weilen nennt man das in dieser Welt. Wer von Ansichten sich löst, in Tugend wandelt, von Gier und sinnlichem Verlangen frei den Erkenntnisblick entfaltet, der wird nicht mehr durch einen Mutterschoß geboren.


Ausstrahlung der Brahmavihárá, der Vier Unermesslichen Gesinnungen (Majjhimá Nikáya I,7): 

Mit liebevollem Geist durchstrahle alle Richtungen, ebenso nach oben und nach unten. Überall, in allem dich wiedererkennend, durchstrahle die ganze Welt mit liebevollem, weitem, tiefem, unbeschränktem Geist, frei von Abneigung und Übelwollen. - Mit mitfühlendem Geist durchstrahle alle Richtungen, ebenso nach oben und nach unten. Überall, in allem dich wiedererkennend, durchstrahle die ganze Welt mit mitfühlendem, weitem, tiefem, unbeschränktem Geist, frei von Abneigung und Übelwollen. - Mit freudvollem Geist durchstrahle alle Richtungen, ebenso nach oben und nach unten. Überall, in allem dich wiedererkennend, durchstrahle die ganze Welt mit freudvollem, weitem, tiefem, unbeschränktem Geist, frei von Abneigung und Übelwollen. - Mit gleichmütigem Geist durchstrahle alle Richtungen, ebenso nach oben und nach unten. Überall, in allem dich wiedererkennend, durchstrahle die ganze Welt mit gleichmütigem, weitem, tiefem, unbeschränktem Geist, frei von Abneigung und Übelwollen.