Dharma-Tor

Unser Zentrum

Stilles Sitzen - das Dharma-Tor der großen Ruhe und Freude
Achtsamkeits-Schulung - das Dharma-Tor zu Klarheit, Bewusstheit und Offenheit
Geistes-Training - das Dharma-Tor der formlosen Form
Bodhicitta - das Dharma-Tor von absolutem Mitgefühl, Liebe und Weisheit
Einfach Sein - das Dharma-Tor ohne Worte

Sangha und Zentrum seit Februar 1999, gegründet in Schondorf am Ammersee  

Dharma-Tor e.V. - Gemeinschaft für buddhistische Praxis - seit 2002

Dharma-Tor Stiftung - Zur Unterstützung der ganzheitlichen Gesundheit des Menschen durch die traditionelle buddhistische Meditation und Geisteskultur - seit 2003

Ringu Tulku Rinpoche hat uns nach dem Umzug nach Huttenried bei Schongau im Oktober 2005 die Zusatz-Bezeichnung Bodhicharya Huttenried verliehen. Das Dharma-Tor ist damit ideell Teil des Bodhicharya-Mandalas.

Das Bodhicharya-Symbol drückt das aus, wofür unser Zentrum da ist und wofür wir uns mit ganzem Herzen einsetzen:

Den Dharma lehren, Verbundenheit entwickeln, Heilung unterstützen

Spirituelle Leitung

Ringu Tulku Rinpoche ist Ehrenpräsident der Bodhicharya-Zentren und einer der wichtigsten Lehrer und Meister von Ani Karma Tsultrim und des Dharma-Tor Sangha. Rinpoche ist ein Gelehrter aller vier Hauptrichtungen des tibetischen Buddhismus und insbesondere ein Meister der Kagyu- und Nyingma-Übertragungslinien, Vertreter der interreligiösen Verständigung und der Rimé-Bewegung, einer offenen, nicht-sektiererischen Haltung gegenüber allen buddhistischen und anderen religiösen Traditionen. Seine wichtigsten Meister waren Dilgo Khyentse Rinpoche und S.H. XVI. Karmapa. 

Rinpoche ist seit fast 20 Jahren mit Ani-la und dem Dharma-Tor verbunden.

Mehr zu Rinpoche und seinen Dharma-Aktivitäten auf der Webseite von Bodhicharya International www.bodhicharya.org 

Und hier ist der Zugang zu Rinpoches Teaching-Archiv, das seine Unterweisungen von fast 30 Jahren Lehrtätigkeit für Dharma im Westen enthält  https://bodhicharya.org/teachings/ 

Ani Karma Tsultrim ist Gründerin und spirituelle Leiterin des Dharma-Tor Zentrums. Sie wurde von Ringu Tulku Rinpoche in der buddhistischen Tradition zur Nonne ordiniert. Aus ihrer fast 30-jährigen Erfahrung in Studium und Praxis aller drei Hauptrichtungen des Buddhismus leitet sie Praxis-Gruppen und Retreats. Sie hat den frühen Buddhismus nach den Lehrreden des Buddha und der Waldkloster-Tradition studiert und praktiziert, bei Zen- und Chan-Meistern Seshins bzw. Retreats gemacht, hat von Meistern aus der Mahamudra- und Dzogchen-Tradition Anleitungen und Übertragungen erhalten und war mehrmals bei Ringu Tulku Rinpoche in Sikkim im Retreat. Ani-la hat das mehrjährige praxisorientierte und alltagsbegleitende Studienretreat für das Dharma-Tor konzipiert, das als Einheit der drei Yanas Inhalte und Praxis-Methoden aus dem Frühbuddhismus, Mahayana/ Zen und Vajrayana/ Mahamudra/ Dzogchen umfasst. Außerdem leitet sie Heilmeditationen an und ist von Ringu Tulku Rinpoche autorisiert, den buddhistischen Yoga nach Kalu Rinpoche zu lehren, den dieser aus den Yogas von Niguma und Naropa für westliche Praktizierende entwickelt hat. 

Mehr zu Ani-las Dharma-Aktivitäten auf ihrer Homepage  www.ani-karma-tsultrim.de 

Bodhiviriya ist als autorisierter Dharmalehrer im Dharma-Tor Zentrum Mitwirkender in der spirituellen Leitung und Mitglied des Laienordens im Dharma-Tor. Er hat am mehrjährigen Studienretreat und an vertiefender Praxis aller drei Hauptrichtungen des Buddhismus unter der Leitung von Ani Karma Tsultrim teilgenommen. Bodhiviriya (Thomas Voss) ist außerdem zertifizierter MBSR- und MBCL-Lehrer mit beruflichen und für die Praxis relevanten Erfahrungen in diversen sozialen Bereichen und Projekten.


Weitere Mitwirkende im Dharma-Tor

Die Einheit der drei Yanas

Ausrichtung

Wir praktizieren den Buddhadharma in authentischer Übertragung, ausgehend von den Originalschriften und in einer Form, die für uns im Westen angemessen ist. Schwerpunkt ist die Essenz der Praxis, kulturelle Prägung verschiedener Traditionen steht nicht im Vordergrund. Uns liegt an einer direkten und schlichten Übertragung der Lehrinhalte und Praxismethoden, so dass der Dharma nicht nur für die Meditation "auf dem Kissen" und zur Praxis "im Tempelraum" geeignet ist, sondern auch in das tägliche Leben integriert werden kann. 

Studium und Praxis stützen sich auf die Lehrreden des Buddha, wie sie im Palikanon überliefert und in unsere Sprache übersetzt sind, sowie auf Mahayana-Schriften wie die Prajnaparamita-Sutren und Texte aus dem Chan bzw. Zen, Mahamudra und Dzogchen.

Praxis-Schwerpunkte

Schwerpunkt ist der vom Buddha überlieferte direkte Weg, durch den er selbst Befreiung/ Erleuchtung erlangt hat. Entsprechend ist die Praxis von Samatha (Gemütsruhe), Vipassana (Einsichts-Meditation), Anapanasati (Achtsamkeit auf den Atem) und Satipatthana (die vier Grundlagen der Achtsamkeit) ausgerichtet auf die Praxis der Jhanas (Dhyanas) und die Loslösung von Samsara. Zusätzliche Methoden des Geistes- und Gewahrseins-Trainings aus dem Mahayana, Mahamudra und Dzogchen unterstützen vor allem die Entwicklung von Sicht und Verhaltensweisen, die in der Aktivität des Alltags hilfreich sind. Eine vorwiegend stille, innere Form der Vajrayana-Praxis, einschließlich dem traditionellen buddhistischen Energie-Yoga und der Heilmeditation, wirkt als Prozess der Transformation und des Loslassens durch Auflösung der falschen Identifikation, welche die Ursache für alles Leiden ist.

So praktizieren wir die "Einheit der Drei Yanas" als Weg der Transformation und Befreiung zur persönlichen Weiterentwicklung, zur Öffnung der altruistischen Geisteshaltung und in Anwendung zum Wohl der Lebewesen.

Weiterlesen auf den Seiten "Dharma-Praxis" & "Studienretreat":

Hinweis: Unser Zentrum ist behindertengerecht ausgestattet. Das Haus hat einen Treppenlift, der für den Zugang zur Buddha-Halle im 2. Stock benutzt werden kann. Das Erdgeschoss im Anbau ist schwellenlos mit zwei Retreat-Zimmern, die auch für Praktizierende mit Rollstuhl geeignet sind, sowie einem behindertengerechten Badezimmer und einer Küche.

Praktizierende, die an unserem Praxisangebot teilnehmen möchten, sich aber nicht selbst versorgen können und Betreuung benötigen, müssen von einer Pflegeperson begleitet werden. Zu diesem Zweck ist ein Zimmer mit einem Pflegebett und einem normalen Bett für die betreuende Person ausgestattet. 

Und dann den Dharma im Alltag anwenden...